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Hannover – Hannover Reinsurance Co. teilte am Montag mit, dass das diesen Monat an der Küste Italiens auf Grund gelaufene Kreuzfahrtschiff Costa Concordia dem Unternehmen erhebliche Verluste bescheren werde.
Der Rückversicherer rechnet mit Nettoforderungen in Höhe von 30 Mio. Euro (38,8 Mio. US-Dollar) durch den Schaden am Schiffsrumpf.
Haftpflichtschäden seien momentan noch schwer abzuschätzen, teilte Hannover Re in einer Stellungnahme mit. „Der Gesamtverlust für Hannover Re als einen führenden Schifffahrtsrückversicherer könnte demnach im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen.“
Analysten schätzen, dass die Havarie der Costa Concordia Gesamt-Versicherungsschäden von bis zu 1 Mrd. US-Dollar hervorrufen könnte.
Neben dem Schaden am Schiffskörper könnten potentielle Haftpflicht- und Umweltschäden, die unter die P&I-Club-Deckung des Schiffs fallen, laut der Investmentbank Jefferies International Ltd. bis zu 250 Mio. Euro (323,8 Mio. US-Dollar) betragen.
Die italienische Verbraucherorganisation Codacons kündigte an, diese Woche im Namen der Passagiere eine Sammelklage gegen den Schiffsinhaber, Carnival Corp. & P.L.C. aus Miami, zu erheben.
(Quelle: Business Insurance, Chicago)
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